Trainingslager 2003

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Trainingslager 2003


 

 

Montag, 21.04.03 - Samstag, 26.04.03

Ostertrainingslager in Kehl am Rhein.

Kehl/Nagold/Hochdorf. Eine Woche, drei Vereine, 60 Athleten, Betreuer und Trainer, ideale Trainingsanlagen und sommerliche Temperaturen: Das Trainingslager der Leichtathletikabteilungen des VfL Hochdorf, des VfL Nagold und der Hansa Simmerath (Nähe Aachen) war ein voller Erfolg. Von Ostermontag bis Samstag nach Ostern trainierten die Athleten der drei Vereine gemeinsam im Rheinstadion in Kehl. „Es wäre schön wenn man es das nächste Jahr mit allen drei Vereinen zwei Wochen lang ein Trainingslager durchführen könnte" so die einhellige Meinung vieler Teilnehmer.

Ende 2002 verabredeten Martin Wolf vom VfL Nagold und Paul Huber vom VfL Hochdorf im Jahr 2003 ihr Ostertrainingslager 2003 gemeinsam durchzuführen. Mit Kehl am Rhein wurde ein Ort gefunden, der mit dem Rheinstation und der Jugendherberge die notwendige Infrastruktur bot. In mehreren Vorbesprechungen wurden Programme entwickelt, die neben dem sportlichen Training auch gesellschaftliche und kulturelle Punkte beinhalteten. Den Beiden war wichtig, dass das gemeinsame Miteinander gefördert wird. Im Dezember 2002 wurde bekannt, dass mit Hansa Simmerath ein dritter Verein mit vor Ort sein wird. Dieser wurde in die gemeinsame Planung mit einbezogen.

Sportlich war das Training am Mehrkampf ausgerichtet: Sprint, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoß und Wurf. Da mit Rebecca Sturm eine Fachfrau für Stabhochsprung zur Verfügung stand, war es möglich für alle Athleten eine Trainingseinheit in dieser Disziplin anzubieten. Trainiert wurde nach dem Prinzip des Stationstrainings sechs Stunden pro Tag. Die jeweiligen Alterklassen aller Vereine wurden zu einer Traininggruppe zusammengefasst und trainierten miteinander. Als Disziplintrainer arbeiteten die Trainer mit allen Altersgruppen. Die jungen Athleten profitierten von dieser Arbeit: „Viele Trainer (jeder hat korrigiert, jeder hat versucht das Beste aus einem herauszuholen)" so eine typische Rückmeldung zum Ende des Trainingslagers. Auch wurden die bis zum Trainingslager in den eigenen Trainingsgruppen unbekannten Trainingsmittel positiv aufgenommen. Ein Beispiel dafür sind die Videoaufnahmen und -kontrollen der technischen Disziplinen. Mit jeweils zwei dreistündigen Trainingseinheiten pro Tag stand ein Zeitpolster zur Verfügung, das im Heimtraining so nicht vorhanden ist.

Das Training erforderte auch Erholungsphasen. Diese wurden mit einem Rahmenprogramm gestaltet: Rebecca Sturm führte die Athleten in einem Massageworkshop in die Kunst der Massage ein. Der Besuch des Hallenbades wurde zur Entspannung und zum Ausgleich genutzt. Mit einer Stadtrallye in Kehl und Straßburg, die von Margrit Elsässer, Annalena Burger bzw. Lisa Kuhnert und Jenny Dreher vorbereitet wurden, kam auch die Kultur nicht zu kurz.

Die Unterbringung in der Jugendherberge erfolgte jeweils in Sechs- oder Vierbettzimmern mit gemeinsamen Nassräumen und je einem Waschbecken, was besonders bei den jungen Damen morgens zu einem gewissen Zeitdruck führte. Die Versorgung mit drei Mahlzeiten in der Jugendherberge wurde weitestgehend positiv bewertet. Rolf, Silvia und Marianne Katz entlasteten das Trainierteam durch ihren Einsatz im Hintergrund.

Am Samstag wurde die Bahneröffnung der Leichtathletikabteilung des Kehler Fußballvereins dazu genutzt, ein Staffeltraining unter Wettkampfbedingungen durchzuführen. Sportlich abgeschlossen wurde das Trainingslager mit einem Mittelstreckenlauf, der gleichzeitig als Disziplin für das Sportabzeichen gewertet wird. Danach hieß es für die Athleten aus Nagold und Hochdorf sich von ihren neuen Freunden aus Simmerath zu verabschieden.

Auf der Bahnfahrt zurück nach Hause wurde noch einmal rege über die neuen Bekanntschaften und Erlebnisse geplaudert. So konnten bei der Ankunft des Zuges am Bahnhof Hochdorf die Eltern begeisterte Athleten mit einem leichten Schlafdefizit in Empfang nehmen.

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Stand: Montag, 26. Dezember 2016 19:18:40

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